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Die Fachgruppe E-Musik (FEM) des DKV und der Landesverband Bayern des Deutschen Komponistenverbands (DKV) solidarisieren sich mit den streikenden Lehrbeauftragten der staatlichen bayerischen Musikhochschulen

PM FEM+LV Bayern des DKV zum Streik der Lehrbeauftragten an bayerischen Musikhochschulen

Ohne die vielen Lehrbeauftragten an den staatlichen Musikhochschulen in München, Nürnberg und Würzburg wäre deren reichhaltiges Bildungsangebot nicht aufrechtzuerhalten. Die Lehrbeauftragten sind ein tragender Pfeiler der akademischen Musikausbildung in Bayern. Wie ihre festangestellten Kolleginnen und Kollegen leisten sie vielfach die gleiche Arbeit. Dafür werden sie aber nur mit einem Bruchteil dessen honoriert, was das festangestellte Personal erhält. Wie dieses erteilen sie Einzelunterricht, geben Seminare und halten Vorlesungen in fast allen Abteilungen und Fächern. Besonders in den Fächern Musiktheorie, Gehörbildung und Komposition unterrichten auch viele Komponistinnen und Komponisten. Das machen sie zum Teil bereits seit Jahrzehnten und müssen dennoch jedes Semester um die Verlängerung ihres Lehrauftrags bangen, müssen sich im Gegensatz zu den festangestellten Kolleginnen und Kollegen selbst krankenversichern und selbst für ihre schmale Alterssicherung vorsorgen, ohne Honorarfortzahlung im Krankheitsfall.

Daher werden die Lehrbeauftragten ab 13. November 2017 für zwei Wochen in Streik treten.

Das sind ihre zentralen Anliegen:

  • Angemessene Honorierung – auch für Prüfungsaufgaben.
  • Möglichkeit einer Überschreitung der Obergrenze von 10,75 Std. im Lehrauftrag (z.B. mind. zwei Lehraufträge gleichzeitig an verschiedenen Institutionen).
  • Eine würdige Alterssicherung für die langgedienten, lebenslang unterfinanzierten Lehrbeauftragten.
  • Sicherheit und eine für den Lebensunterhalt genügende Wochenstundenzahl, um nicht in Existenznot zu geraten.
  • Vollwertiges und partnerschaftliches Mitgestaltungsrecht in den Gremien der Hochschule.
  • Freiheit, parallel an mehreren Hochschulen im Lehrauftrag unterrichten zu können.
  • Honorarfortzahlung im Krankheitsfall.

Diese Forderungen werden durch die Fachgruppe E-Musik (FEM) des DKV und den Landesverband Bayern des Deutschen Komponistenverbandes (DKV) unterstützt, da sie zur Verbesserung der beruflichen Situation der Lehrbeauftragten beitragen können. Es ist wichtig, dass diese bei der bayerischen Politik und in den zuständigen Staatsministerien Gehör finden und eine schon sehr lange anstehende positive Veränderung der jetzigen unbefriedigenden Situation stattfindet.

Dr. Ralf Weigand, Vorsitzender Landesverband Bayern des Deutschen Komponistenverbandes

Prof. Dr. Dorothea Hofmann, stv. Vorsitzende Landesverband Bayern des Deutschen Komponistenverbandes

Alexander Strauch, stv. Vorsitzender des Landesverband Bayern des Deutschen Komponistenverbandes & stv. Vorsitz Fachgruppe E-Musik des DKV

Johannes K. Hildebrandt, Vorsitzender der Fachgruppe E-Musik (FEM) des DKV

Prof. Dr. Enjott Schneider, Präsident des Deutschen Komponistenverbandes

FEM+LV Bayern

Kontakt: FEM: Fachgruppe E-Musik c/o Deutscher Komponistenverband e.V., Bayreuther Str. 37, 10787 Berlin, fem[at]femusik.de; Landesverband Bayern im Deutschen Komponistenverband e.V. c/o Dr. Ralf Weigand, Waldperlacher Str. 103, 81739 München

Verleihung der FEM-Nadel an die Konzertreihe „Unerhörte Musik“ Berlin am Freitag, dem 20.10.2017 in Donaueschingen

Zum dritten Mal verleiht die Fachgruppe E-Musik des Deutschen Komponistenverbandes e.V. die FEM-Nadel – Ehrennadel für besondere Verdienste um die zeitgenössische Musik.

Träger dieser Auszeichnung 2017 ist die

Konzertreihe „Unerhörte Musik“ im BKA-Theater Berlin

Die Reihe wurde 1989 auf Initiative von Rainer Rubbert und Martin Daske gegründet.

In zwangloser Atmosphäre findet an jedem Dienstagabend um 20.30 Uhr auf der Bühne der „Berliner Kabarett Anstalt“ im Szene-Stadtteil Berlin Kreuzberg ein Konzert mit zeitgenössischer Musik statt. Waren es zunächst vorwiegend Berliner Ensembles und Komponisten, die sich dort präsentieren konnten, so ist nun die “Unerhörten Musik” als einzige wöchentliche, dem Zeitgenössischen gewidmete Konzertreihe in Deutschland nicht nur fester Bestandteil des Berliner Musiklebens, sondern auch eine erste Adresse für das aktuelle Musikschaffen über die Grenzen der Stadt und Deutschlands hinaus.

Eine besondere Funktion erfüllte diese Konzertreihe auch in den Jahren nach dem Fall der Mauer als ein Ort, der nunmehr Protagonisten und Publikum aus der ehemals geteilten Stadt zusammen führte.

Mit der Konzertreihe „Unerhörte Musik“ ehrt die Fachgruppe E-Musik des DKV eine herausragende und bundesweit beispielgebende Initiative für die Sache der zeitgenössischen Musik.

Die Verleihung der FEM-Nadel findet während der Donaueschinger Musiktage, am 20.10.2017 um 17 Uhr im Rathaus statt. Die beiden Initiatoren der Konzertreihe, die Berliner Komponisten Rainer Rubbert und Martin Daske werden die Ehrung persönlich entgegen nehmen. Die Laudatio hält die FAZ-Musikredakteurin Eleonore Büning, die lange Jahre auch als Musikjournalistin für die Berliner taz unterwegs war und als eine Kennerin der Neuen Musik in Berlin gelten kann.

Um Anmeldung wird gebeten unter
begemann@komponistenverband.org
oder Tel. 030-84310580

Ausschreibung zu ECCO-Call-of-Scores Februar 2018 mit Quatuor Diotima

Call for Scores für das ECCO-Projekt 2018/I der ECSA mit dem Quatuor Diotima

Liebe Mitglieder der Fachgruppe E-Musik (FEM), liebe Mitglieder des DKV,

die European Composer and Songwriter Alliance (ECSA, www.composeralliance.org) schreibt einen Call for Scores für ihr ECCO-Projekt aus. Nach einer nationalen Vorauswahl werden die Werke der europäischen ECCO-Endauswahl im Rahmen der ECSA-Generalversammlung am 20.02.2018 im Centre Flagey, Brüssel, durch das französische Quatuor Diotima aufgeführt.

Die FEM schreibt zu diesem Zweck eine Vorauswahl für Mitglieder des DKV aus. Auch wenn die Frist sehr kurz ist und es aufgrund der Regeln des DKV keine finanzielle Unterstützung geben darf, falls jemand aus dieser Vorauswahl bei der Endauswahl reüssiert, soll den Mitgliedern der FEM & des DKV die Teilnahme an dieser ECCO-Ausschreibung mit dem renommierten Quatuor Diotima möglich sein.

Teilnahmebedingungen

1. Nur Mitglieder des DKV sind zur Teilnahme berechtigt.
2. Eine Jury der FEM nominiert bis zu drei Werke für die ECCO-Endauswahl.
3. Besetzung: Streichquartett (keine Stimmen oder Elektronik) von max. 15 Minuten Dauer.
4. Einreichung: bis spätestens 10.10.2017 nur per Mail an info@komponistenverband.org.
5. Verpflichtende Formate für die Einreichung: Partitur nur als .pdf mit mp3-Mitschnitt.
6. Emails mit mehr als 10 MB Dateivolumen bitte zuvor gesondert per Mail ankündigen.
7. Jedes Mitglied darf nur ein Werk aus den letzten 20 Jahren einreichen.
8. Die Partitur ist zu anonymisieren und mit einem Kennwort zu versehen .
9. Das Werk muss uraufgeführt sein und als Live-/Studiomitschnitt vorliegen.
10. Audio-Computersimulationen sind unzulässig.
11. FEM & DKV übernehmen keine Leihgebühren und Material-/Reise-/Logiskosten.
12. Mitglieder der Jury bzw. der Leitungsgremien von FEM/DKV/ECSA/ECCO und deren Delegierte sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
13. Die FEM informiert die in der Vorauswahl ausgesuchten Mitglieder bis 01.11.2017.
14. Die ECSA will bis zum 20.11.2017 die Endauswahl der ECCO-Jury bekanntgeben.

Sollten Sie Fragen haben, schreiben sie bitte an info@komponistenverband.org.

Mit freundlichen Grüßen,

Der Vorsitz der FEM
(J. K. Hildebrandt/R. Hoyer/A. Strauch)

Fachgruppe E-Musik im Deutschen Komponistenverband
c/o Deutscher Komponistenverband e.V.
Bayreuther Str. 37
10787 Berlin
030/84 31 05 80
fem@komponistenverband.org
www.femusik.de

Honorarrichtlinie E-Musik 2017

Honorarrichtlinie der Fachgruppe E-Musik (FEM) im Deutschen Komponistenverband e.V. für Kompositionsaufträge „E-Musik“ 

Empfehlung des Vorsitz des Leitungsteams der Fachgruppe E-Musik (FEM) im Deutschen Komponistenverband e.V. in Fortschreibung der Empfehlung der Arbeitsgruppe “E-Musik” der ersten Version der Honorarrichtlinie des Deutschen Komponistenverbandes für Kompositionsaufträge “E-Musik”.

PDF-Version

Die aufgeführten Honorare sind Mindestvergütungen, die durch individuelle Vertragsgestaltung nach oben offen sind. Laut der statistischen Erhebung von Prof. M. Drude im Jahre 2002 wurde ein ungefährer Stundenlohn von 20,- € ermittelt. Geht man von 2002 bis 2017 von einer Preissteigerungsrate von 22,88 % aus, so müsste für 2017 und die Folgejahre ein ungefährer Stundenlohn von 24,60 € angesetzt werden – exakt läge er bei 24,58 €

Honorare für Werke mit einer Spieldauer von ungefähr 10 Minuten

Kategorie                Minimalhon. (€)   Minutenhon. (€)   Stundensatz (€)

A 1-2 Stimmen     1230-1845             120-184,5                       24,60

B 3-9 Stimmen     1845-3075             184,5-307,5                   24,60
auch Chor a cappella und elektroakustische Kompositionen

C 10-19 St.             2460-3690             246-369                           24,60
auch Kammeropern mit Gesangssolisten und bis zu 17 Instrumentalisten

D 20-mehr              4500-6145             450-614,5                       24,60
(Oper, Sinfonik, Oratorium)

Bei längeren Aufführungsdauern sind die Honorare individuell zu vereinbaren.

Zusätzlich zum Vertrag zu vereinbarende Leistungen:

1. Herstellung des Aufführungsmaterials
2. Elektroakustische Zuspielbänder, die vom Komponisten gestellt werden: siehe Bandübernahmevertrag des Deutschen Komponistenverbandes
3. Mitwirkung als Interpret bei Aufführungen
4. Reise- und Hotelkosten zu Proben und Aufführungen, Aufenthaltspauschale pro Tag
5. Klärung aller rechtlichen Fragen eines Mitschnitts (GEMA- Lizenzierung von CD und Video)

Nachtrag:
Die Auffassung, man müsse bei der Bemessung der Einkünfte von E-Komponisten auch deren GEMA – Tantiemen berücksichtigen, ist juristisch abwegig, weil das Honorar den Zeit-, Arbeits- und Materialaufwand für die Schaffung des Werkes abgilt, die GEMA – Einnahmen aber erst aus der späteren Verwertung des Werkes fließen.

Stand: 10.02.2017

Erste Fassung der Honorarrichtline veröffentlicht in der Verbandszeitschrift des Deutschen Komponistenverbandes INFORMATIONEN 2/2004, wiederveröffentlicht unter http://www.femusik.de/schreiben/dkv_honrichtlinie_emusik2004.pdf

Frist verlängert: Aufruf an die FEM-Mitglieder zur Nominierung der FEM-Nadelträger 2017

Liebe FEM-Mitglieder, liebe Besucher unserer Homepage,

bis zum 01. Februar 2017 sollten die Mitglieder der Fachgruppe E-Musik (FEM) im Deutschen Komponistenverband e.V.  ihre Vorschläge für die Trägerin, den Träger oder die Trägerinnen und Träger der FEM-Nadel 2017 bei der Geschäftsstelle des DKV einreichen.  Nachdem der Rücklauf bis heute sehr gering war, verlängern wir die Frist bis zum 20. Februar 2017.

Die Jury ist prominent besetzt: der Co-Nadel-Träger 2017  Frank Kämpfer ist mit der Komponistin Cathy Milliken, die bereits für 2016 in der Jury dabei war, und dem Komponisten Gordon Kampe  der externe Teil der Jury.  Aus unserem Leitungsteam sind Christian Diemer und Ralf Hoyer, der den Juryvorsitz innehat, dabei.

Wen will die FEM-Nadel eigentlich ehren? Sie soll Persönlichkeiten ehren, die sich vorbildlich um die Sache der zeitgenössischen Musik verdient gemacht haben. Damit wollen wir zum kulturpolitischen, sozialen wie künstlerischen Engagement inspirieren, wie es die mit der Nadel Geehrten an den Tag legen.

Unsere Jury wird aus allen Vorschlägen den Träger dieser undotierten Auszeichnung der Fachgruppe E-Musik auswählen. Gesucht werden also Komponisten, Musiker, Interpreten, Politiker, Journalisten, Institutionen oder auch Musikwissenschaftler.

Wir bitten um Vorschläge, nun bis zum 20. Februar 2017 verlängert. Die Vorschläge müssen schriftlich begründet werden (max. eine DIN A4 Seite). Per Email bitte an fem at komponistenverband . org (Bitte die Zwischenräume weglassen und “at” mit dem at-Zeichen ersetzen”!).

Rundbrief 23 – Bericht von FEM-Nadel, Leitungsteammitglied Seither und Kuratorium des Fonds Neue Musik

Der 23. Rundbrief ist online. Die Themen:

  • Bericht und Bilder von der FEM-Nadelverleihung an Frank Kämpfer und Theo Geissler am 14.10.2016 anlässlich der Donaueschinger Musiktage im dortigen Rathaus
  • Aufruf zur Nominierung von Nadel-Trägerinnen und Trägern 2017 durch die FEM-Mitglieder
  • Wir stellen unser neues Leitungsteammitglieder Dr. Charlotte Seither vor
  • Das Kuratorium des “Fonds Neue Musik” ist gewählt: seitens der FEM sind Robert HP Platz und Stefan Schulzki berufen worden, DKV-Vizepräsident Dr. Ralf Weigand wurde Vorsitzender des Kuratoriums.

Hier geht es zum Rundbrief: Link

Rundbrief 21

Unser Rundbrief 21 ist online!

Themen diesmal sind:

  • FEM-Nadel an Gerhart Baum anlässlich der Donaueschinger Musiktage 2015
  • Das Leitungsteam stellt sich vor. Mit dieser Reihe werden die Mitglieder unseres Leitungsteams präsentiert. Begonnen wird dies mit unserem neuen Teammitglied Robert HP Platz und dem stv. Vorsitzenden Alexander Strauch
  • Deutsche Auswahl beim European Contemporary Composers Orchestra, Februar 2016 in Brüssel
  • Weitere Aktivitäten, etc.
  • Nächste Mitgliederversammlung: 25.4.2015 im Vorfeld der DKV-MV und der Mitgliederversammlung der GEMA in München

Hier geht’s zum Rundbrief: Link

ECCO: Werke von Moritz Eggert & Peter H. Lang

Zweifache Auswahl beim European Contemporary Composers Orchestra (ECCO): Werke von Moritz Eggert und Peter Helmut Lang werden im Februar in Brüssel gespielt

Der Deutsche Komponistenverband freut sich, dass zwei deutsche Nominierungen für die Aufführung durch ECCO (Europäische Contemporary Composers Orchestra) ausgewählt wurden:

Pong for septet (2002) von Moritz Eggert
Dominoeffekt für Quintett (2008) von Peter Helmut Lang

Beide Werke werden im Februar 2016 durch das belgische Ensemble Sturm und Klang unter Leitung von Thomas Van Haeperen aufgeführt. Das Konzert findet statt im Rahmen der kommenden Generalversammlung der ECSA sowie der Creators Conference, einem jährlichen Treffen der Kreativen und Entscheidungsträger in Europa, die von ECSA ausgerichtet wird.

Der Deutsche Komponistenverband hat sich in diesem Jahr zum ersten Mal an der ECCO-Ausschreibung beteiligt. Mitglieder des DKV waren aufgerufen, Werke einzureichen, aus denen dann eine von der Fachgruppe E-Musik des DKV eingesetzte Jury eine nationale Vorauswahl bestimmte und nach Brüssel weiterleitete. Aus den dort eingegangenen nationalen Nominierungen wählte sodann eine internationale Jury ein abendfüllendes Konzertprogramm aus, das im Februar 2016 zur Aufführung kommen wird.

ECCO Orchestra bietet KomponistenInnen zeitgenössischer klassischer Musik aus ganz Europa eine Plattform, um ihre Werke in einem transnationalen Rahmen und vor einem interessierten Publikum zur Aufführung zu bringen. ECCO ist kein festes Orchester im eigentlichen Sinne, sondern ein Netzwerk verschiedener hochkarätiger Ensembles in unterschiedlichen Ländern. Gegründet wurde ECCO auf Initiative des European Composers Forum (ECF) im Jahre 2009 und ist heute ein Projekt des europäischen Dachverbandes der Komponisten und Songwriter, ECSA.

Berlin, November 2015

Deutscher Komponistenverband
Fachgruppe E-Musik (FEM)
Bayreuther Str. 37
10787 Berlin

030/84 31 05 80

begemann@komponistenverband.org

Nationale Vorauswahl für das European Contemporary Composers Orchestra (ECCO): Werke von Moritz Eggert, Tobias Schick und Peter Helmut Lang nominiert

ECCO, das Europäische Contemporary Composers Orchestra bietet KomponistenInnen zeitgenössischer klassischer Musik aus ganz Europa eine Plattform, um ihre Werke in einem transnationalen Rahmen und vor einem interessierten Publikum zur Aufführung zu bringen. ECCO ist kein festes Orchester im eigentlichen Sinne, sondern ein Netzwerk verschiedener hochkarätiger Ensembles in unterschiedlichen Ländern, für diese Ausgabe mit dem Brüsseler Ensemble Sturmundklang. Gegründet wurde ECCO auf Initiative des European Composers Forum (ECF) im Jahre 2009 und ist heute ein Projekt des europäischen Dachverbandes der Komponisten und Songwriter, ECSA.

Der Deutsche Komponistenverband beteiligt sich in diesem Jahr zum ersten Mal an der europäischen Ausschreibung für ECCO. Dazu hat der DKV eine nationale Vorauswahl durchgeführt, um bis zu drei deutsche Kandidaten für eine Aufführung durch ECCO vorzuschlagen.

Alle Mitglieder des Deutschen Komponistenverbandes waren aufgerufen, Werke einzureichen. Eine Jury, berufen von der Fachgruppe E-Musik (FEM), der die Komponistin Charlotte Seither und die Komponisten Martin Christoph Redel und Johannes X. Schachtner angehörten, hat unter den eingegangenen Werken

Pong for septet (2002) von Moritz Eggert
Papiermusik für Ensemble (2011) von Tobias Schick und Dominoeffekt für Quintett (2008) von Peter Helmut Lang als deutsche Vorschläge für ECCO nominiert.

Aus den eingegangenen Nominierungen der nationalen Komponistenverbände wird eine internationale Jury, einberufen von ECSA, im Herbst eine abendfüllende Zusammenstellung von Werken auswählen. Diese gelangen im Februar 2016 in Brüssel zur Aufführung im Rahmen der Creators Conference, eines Treffens der Kreativen und Entscheidungsträger in Europa, und der Generalversammlung des europäischen Dachverbands der Komponisten und Songwriter, ECSA. Die ausgewählten Werke werden interpretiert von dem renommierten Ensemble Sturm und Klang.

Berlin, September 2015

Deutscher Komponistenverband Fachgruppe E-Musik (FEM) Bayreuther Str. 37
10787 Berlin
Tel.: 030/84 31 05 80
begemann@komponistenverband.org