Wie auf der GEMA-Mitgliederversammlung am 14. und 15. Mai 2025 von uns während der Diskussion und Abstimmung bekundet, sehen wir grundsätzlich die Notwendigkeit einer Reform.
Wir unterstützen die GEMA-Pressemitteilung vom 15. Mai 2025, dass die weitere Ausgestaltung des Reformvorhabens mit der Mitgliedschaft, mit uns zu diskutieren sei.
Uns erschien der von Aufsichtsrat und Vorstand eingebrachte Antrag 22a als nicht zustimmungsfähig. Auch Kolleg:innen anderer Sparten und die Verlegerkurie stimmten dagegen.
Insgesamt fehlte das Vertrauen in die Ausgestaltung einer Reform, bei der wir nicht mitgenommen wurden.
Mit unseren eigenen Anträgen zur Verteilung und Wertung zeigten wir unsere Reformbereitschaft.
Wir hatten im Vorfeld das Reformvorhaben offen begleitet und Hinweise auf wichtige Änderungen und Kritik daran eingebracht.
Wir bedauern jedoch die gewachsene Polemik der letzten Wochen auf allen Seiten, zu der auch wir beigetragen haben.
Dennoch bekennen wir uns nach wie vor zu einer Reformnotwendigkeit und erkennen im Antrag 22a durchaus auch interessante neue Ansätze einer Kulturförderung.
Wir wollen nicht an Besitzständen festhalten.
Wir wollen im Prozess der Reform besser mit unserer Expertise integriert werden, wie wir es seit 2024 immer wieder deutlich betonen.
Wir sind bereit für einen konstruktiven Dialog mit der GEMA und den betroffenen Verbänden.
Für den FEM-Vorsitz
Johannes Hildebrandt & Alexander Strauch