{"id":163,"date":"2026-03-31T22:30:06","date_gmt":"2026-03-31T22:30:06","guid":{"rendered":"https:\/\/femusik.de\/?p=163"},"modified":"2026-04-21T20:36:32","modified_gmt":"2026-04-21T20:36:32","slug":"artikel-uebersicht-zur-e-musik-und-kulturfoerderungsreform-der-gema","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/femusik.de\/index.php\/2026\/03\/31\/artikel-uebersicht-zur-e-musik-und-kulturfoerderungsreform-der-gema\/","title":{"rendered":"Artikel-\u00dcbersicht zur E-Musik-und Kulturf\u00f6rderungsreform der GEMA"},"content":{"rendered":"<h4><strong>Aktuelle Artikel zur GEMA Reform<\/strong><\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/2026\/04\/14\/ist-die-gema-reform-gut-fuer-den-nachwuchs\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fabian Blum &#8211; Ist die GEMA-Reform gut f\u00fcr den Nachwuchs?<\/a> &#8222;Handelt es sich bei Jan um einen durchschnittlichen Studierenden \u2013 oder eher um eine strategisch platzierte oder gar kreierte Ausnahmeerscheinung? Ein Blick auf weniger spektakul\u00e4re, daf\u00fcr realistischere Biografien relativiert das Bild schnell. Nehmen wir \u201eChantal\u201c, ebenfalls mit f\u00fcnf Auff\u00fchrungen: mehrere Hochschulkonzerte, ein externes Chorkonzert und ein Festivalbeitrag. Im bisherigen System h\u00e4tte sie rund 359 Euro erhalten. Im neuen System bleiben davon 109,73 Euro \u00fcbrig \u2013 ein Verlust von etwa 69 %. F\u00f6rderung: nat\u00fcrlich nicht. Noch eindr\u00fccklicher ist der Fall \u201eRudolf\u201c. Drei gr\u00f6\u00dfere Kompositionen, darunter ein Kammerorchesterwerk, ein St\u00fcck f\u00fcr das Klassenkonzert und ein St\u00fcck f\u00fcr einen Blockfl\u00f6ten-Masterabschluss, bringen ihm im alten System etwa 261 Euro ein. Im neuen System schrumpft dieser Betrag auf rund 40 Euro. Das entspricht einem Verlust von \u00fcber 80 % \u2013 bei gleichbleibendem Engagement. Um \u00fcberhaupt in die N\u00e4he der F\u00f6rderung zu kommen, m\u00fcsste Rudolf seine Produktivit\u00e4t erheblich steigern: etwa zehn Masterabschl\u00fcsse mit Werken bedienen, zehn Klassenkonzerte oder siebzehn vergleichbare Orchesterprojekte. Ein ambitionierter, wenn auch m\u00f6glicherweise zeitlich schwer zu realisierender Karriereplan. Das Feld derjenigen, die von der Reform profitieren, ist enorm schmal. Man muss unter 40 Jahren sein, muss reichlich Konzerte haben mit hohem Inkasso und m\u00f6glichst lange Werke schreiben. Wenn sich schon zeigt, dass sich bei realistischeren Beispielen so hohe Verluste abzeichnen, dann will ich nicht wissen, wie viel einige wenige am Ende bekommen. Dann wird man als junge:r Komponist:in auch bestraft, wenn man ein nicht so gutes Jahr hatte, viele falsche Abrechnungen oder wenn man in anderen Sparten unterwegs ist.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nmz.de\/politik-szene\/musikwirtschaft\/fehlende-modellrechnungen-untergraben-die-gema-reform-zur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Iris ter Schiphorst &#8211; Fehlende Modellrechnungen untergraben die GEMA-Reform zur Kulturf\u00f6rderung<\/a> &#8222;Bis heute fehlen belastbare und transparente Modellrechnungen zu den konkreten finanziellen Auswirkungen der Reform f\u00fcr alle Sparten und Genres. Diese Zahlen sind die unverzichtbare Grundlage, um die Tragweite der \u00c4nderungen einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen. Sie h\u00e4tten rechtzeitig \u2013 deutlich vor M\u00e4rz 2026 (Ende der Antragsfrist) \u2013 vorliegen m\u00fcssen&#8230; F\u00fcr die E-Musik sind erhebliche Verluste zu erwarten. In der U-Musik wiederum wird die \u00d6ffnung eines finanziell eng begrenzten F\u00f6rdertopfs, der bisher zweckgebunden f\u00fcr spezialisierte Repertoires vorgesehen war, auf nunmehr alle rund 100.000 GEMA-Mitglieder als Fortschritt kommuniziert&#8230; In beiden F\u00e4llen fehlt das Entscheidende: eine verl\u00e4ssliche Basis f\u00fcr die wirtschaftliche Planung. Komponist:innen sind auf die Kalkulierbarkeit ihrer Einnahmen angewiesen, um ihre berufliche Existenz sichern zu k\u00f6nnen \u2013 sowohl kurzfristig als auch langfristig.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/gema-reform-entmachtung-der-kultur-durch-den-markt-200670218.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Charlotte Seither &#8211; Die Entmachtung der Kultur durch den Markt &#8211; FAZ 26.03.2026<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/backstageclassical.com\/intendanten-orchester-konzerthaeuser-die-gema-reform-und-ihre-folgen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Alexander Strauch &#8211; Intendanten, Orchester, Konzerth\u00e4user! Die GEMA-Reform und ihre Folgen<\/a> &#8222;Ist die Reform blockiert? Gestoppt? Erledigt? Nein! Sie gr\u00fc\u00dft t\u00e4glich wie das Murmeltier. Ja, der Patient \u00bbMusikwelt\u00ab braucht ein Update, aber die vorgeschlagene Dosis ist einfach falsch&#8230; Es soll abgestimmt werden, bevor die krassen Konsequenzen belastbar beziffert und eingeordnet sind&#8230; \u00dcber Jahrzehnte hat ein fragiles Gleichgewicht den klassischen Betrieb getragen&#8230; Dieses Gleichgewicht wird jetzt nicht verbessert. Es wird gest\u00f6rt. Und zwar genau dort, wo es tr\u00e4gt&#8230; Nicht Beethoven ist betroffen. Nicht die Urauff\u00fchrung. Sondern das Repertoire dazwischen. Britten. Schostakowitsch. Strawinsky. Bernstein. Barber. Copland. Poulenc. Rutter. Hindemith. Orff. Das, was gespielt wird, weil es funktioniert. Genau das wird jetzt strukturell geschw\u00e4cht. Und es wird teuer. Sync-Rights werden zum Preisschock: Streaming, Mitschnitte, digitale Sichtbarkeit \u2013 all das war bisher irgendwie m\u00f6glich. Nicht immer einfach, aber machbar. Das wird vorbei sein. Denn es wird nicht nur die E-Musik rasiert. Die Zuschlagsverteilung in Online-Bereich, von der Klassik und ernste Musik relativ profitieren konnten, soll auch beendet werden&#8230; Rundfunk: Der R\u00fcckzug wird beschleunigt: Die Entwicklung l\u00e4uft l\u00e4ngst: weniger Sendepl\u00e4tze, Fusionen und Reduktion von Profilen. Jetzt kommt ein zus\u00e4tzlicher Faktor dazu: teureres Repertoire. Wird die Sparte E-Musik gestrichen, in der GEMA, im H\u00f6rfunk, mag der h\u00f6chste Hochglanz bleiben. Aber die Substanz, die allt\u00e4gliche Dosis Klassik, die so n\u00f6tig ist, damit sich \u00fcberhaupt noch eine H\u00f6rerschaft, das Klassikpublikum bilden kann, die bricht weg.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.musiktexte.online\/ausgaben\/marz-2026\/es-geht-um-mehr\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Johannes Hildebrandt und Alexander Strauch im Gespr\u00e4ch mit Hanna Fink &#8211; Es geht um mehr &#8211; MusikTexteOinline 15.02.2026<\/a>\u00a0&#8222;AS: Wir wissen, dass eine Reform notwendig ist&#8230; Und die Verlustspanne ist&#8230; einfach zu hoch&#8230; Im Prinzip besteht die reale Gefahr, dass ein ganzer Berufsstand wegbrechen wird&#8230; JH: Verlust \u2013 und zwar nicht nur finanziell, sondern auch Verlust an demokratischer Mitbestimmung. Das ist eigentlich viel wichtiger, weil die Finanzen und alles andere Folgen sind. Aber zun\u00e4chst einmal wird die demokratische Mitbestimmung beschnitten&#8230; AS: Das hat Auswirkungen nat\u00fcrlich auch auf das Kulturleben an sich. Es wird Zeichen setzen im Bereich des Radios, im Bereich der F\u00f6rderbudgets, in der Ausbildung&#8230; JH: Diesen Verlust an Mitbestimmung darf man nicht begrenzen auf E, sondern der betrifft alle Sparten. Das muss allen klar sein. Wer wei\u00df, was als N\u00e4chstes f\u00fcr eine Reform kommt? Und es wird eine kommen, davon gehe ich aus.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/2026\/03\/30\/zwischen-marktlogik-und-kulturauftrag-die-strategische-neuverortung-der-gema-im-digitalen-zeitalter-vor-der-kulturreform-und-nach-dem-verkauf-von-zebralution\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Alexander Strauch &#8211; \u00a0Zwischen Marktlogik und Kulturauftrag: Die strategische Neuverortung der GEMA im digitalen Zeitalter vor der Kulturreform und nach dem Verkauf von Zebralution &#8211; nmz blogs 30.04.2026<\/a> &#8222;Gerade deshalb wird die Governance-Frage so wichtig. Solange Wertungsfragen, Verteilungsfragen und kulturelle F\u00f6rderung in stark mitgliedsgebundenen Gremien verhandelt werden, bleibt die Konfliktzone offen sichtbar. Die offizielle GEMA-Struktur weist der Generalversammlung eine herausgehobene Rolle zu; zugleich ist der Wertungsausschuss ausdr\u00fccklich ein von der Mitgliederversammlung gew\u00e4hltes Gremium. In dieser Konstellation liegt ein anderes Organisationsverst\u00e4ndnis als in einer rein managerialen oder aufsichtsratgetriebenen Steuerung. Daraus l\u00e4sst sich, als Schlussfolgerung, ein sensibler Punkt ableiten: Jede Vereinfachung oder Verlagerung von Entscheidungen weg von fachlich und mitgliedsnah legitimierten Gremien hin zu st\u00e4rker zentralisierten Aufsichts- oder Vorstandsebenen w\u00fcrde wahrscheinlich als Zunahme politischer Steuerbarkeit und als Verlust langfristiger Erwartbarkeit gelesen werden.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/backstageclassical.com\/reform-ja-aber-bitte-gerecht\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kathrin Denner &#8211; Reform: Ja! Aber bitte gerecht. &#8211; backstageclassical, 28.01.2026<\/a> &#8222;Zudem sehen wir demokratische und rechtliche Fragen. Zentrale Steuerungsparameter, etwa die Bewertung von Spielst\u00e4tten oder Gewichtungen innerhalb der F\u00f6rderung, sind nicht dauerhaft in der Gesch\u00e4ftsordnung verankert, sondern sollen durch Beschlusslagen ver\u00e4nderbar bleiben. Damit werden normativ geregelte Anspr\u00fcche durch politisch steuerbare Entscheidungen ersetzt. Dies reduziert Planbarkeit, Rechtssicherheit und die gerichtliche Nachpr\u00fcfbarkeit von F\u00f6rderentscheidungen. Die F\u00f6rderkommission ist zudem nicht direkt durch die Mitgliederversammlung legitimiert; klare Regelungen zu Repr\u00e4sentation und Rotation fehlen. Ein weiterer Aspekt betrifft den Zugang zur ordentlichen Mitgliedschaft. Durch die st\u00e4rkere Kopplung von F\u00f6rderung und Verteilung an hohe Auff\u00fchrungszahlen und spezifische Parameter wird es f\u00fcr viele Urheber:innen zunehmend schwieriger, die hierf\u00fcr relevanten Voraussetzungen zu erf\u00fcllen.. Wir m\u00f6chten betonen: Diese Kritik richtet sich nicht gegen Reformen an sich. Auch wir sehen Reformbedarf. Wir pl\u00e4dieren jedoch f\u00fcr eine Kulturf\u00f6rderung, die verl\u00e4sslich, solidarisch und demokratisch kontrollierbar bleibt und die Vielfalt professioneller k\u00fcnstlerischer Praxis tats\u00e4chlich absichert \u2013 nicht nur rechnerisch, sondern strukturell.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nmz.de\/nmz-verbaende\/deutscher-komponistinnenverband\/vom-e-jazz-und-vom-u-jazz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hans L\u00fcdemann &#8211; Vom E-Jazz und vom U-Jazz &#8211; nmz 01.09.2025<\/a> &#8222;Das ist einer der Gru\u0308nde, warum es schon immer schwierig war, die passenden Kategorien fu\u0308r den Jazz in der GEMA zu finden. Urspru\u0308nglich in der \u201eUnterhaltungsmusik\u201c angesiedelt, hat er sich seit der Mitte des 20. Jahrhunderts mehr und mehr zu einer universellen Kunstform entwickelt. Er kann beides sein, \u201eE\u201c (\u201eErnste Musik\u201c) und \u201eU\u201c (\u201eUnterhaltungsmusik\u201c) \u2013 und ist es bis heute&#8230; Dass Reformbedarf besteht, ist allen Beteiligten klar geworden. Man ha\u0308tte sich gewu\u0308nscht, dass fu\u0308r die Entwicklung der Reform die Betroffenen schon vorher sta\u0308rker einbezogen worden wa\u0308ren&#8230; Der Jazz ist durch seine Stellung zwischen E und U besonders geeignet, zu vermitteln und ausgleichend zu wirken und wird hoffentlich zur Gestaltung einer verbesserten neuen Reform beitragen ko\u0308nnen.&#8220;<\/p>\n<h4>\u00c4ltere Texte zur Reform vor der GEMA Mitgliederversammlung 2025<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.musiktexte.online\/ausgaben\/februar\/statement3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Iris ter Schiphorst &#8211; Let&#8217;s save it &#8211; MusikTexteOnline 16.02.2025<\/a> &#8222;Wenn wir heute die \u201eNeue Musik\u201c retten wollen, m\u00fcssen wir, so irr-sinnig es sich auch anh\u00f6ren mag, die GEMA RETTEN! Sic!! UND ZWAR JETZT!&#8230; Eine Reform, die f\u00fcr die Neue Musik\u00a0 t\u00f6dlich w\u00e4re, vor allem f\u00fcr die freie Szene, den Nachwuchs, aber auch jene <em>girlfriends<\/em>, die erst vor Kurzem \u00fcberhaupt in den Zug \u201eeinsteigen\u201c konnten, weil Auff\u00fchrungen f\u00fcr sie aus historischen Gr\u00fcnden bis dato eher Mangelware waren und sie es darum in der GEMA (s. Gendergap) zumeist noch nicht zu \u201eordentlichen Mitgliedern\u201c gebracht haben und deshalb auch immer noch nix mitentscheiden d\u00fcrfen, es aber nach dieser Reform wahrscheinlich niemals k\u00f6nnen werden, weil sie dazu das n\u00f6tige Inkasso gar nicht mehr erreichen \u2013 und es somit schon wieder n\u00fcscht wird mit einer sozialen Existenz als Komponist:in, was im \u00dcbrigen ebenso f\u00fcr die noch Jungen gilt und f\u00fcr alle zuk\u00fcnftigen Generationen&#8230; und\u2026 jaja, ich h\u00f6re ja schon auf&#8230;&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/femusik.de\/index.php\/2026\/03\/22\/gravierende-folgen-fuer-die-ernste-musik-auswirkungen-der-geplanten-gema-reform-2025\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Charlotte Seither &#8211; Gravierende Folgen f\u00fcr die Ernste Musik Auswirkungen der geplanten GEMA-Reform 2025 &#8211; DMR, 19.03.2025 (Re-Upload by FEM+)<\/a> &#8222;Alles in allem haben berufst\u00e4ndige Komponierende der Sparte E von Einkommensverlusten von 70-90 Prozent auszugehen. Gleichzeitig ver\u00e4ndert das neue Regelwerk auch die demokratische Mitbestimmungsmacht all jener, die bislang noch als \u201eE-Komponisten\u201c wirken konnten: Indem wichtige Einkommensschwellen nicht mehr erreichbar sind, oder Fachgremien nicht mehr an Vertreter:innen der Sparte E gebunden sind, entscheiden zunehmend andere \u00fcber dieBelange der E Komponierenden. Die Reform markiert eine historische Zeitenwende in der Geschichte der GEMA. Dass das Konzept des \u201eE-Komponisten\u201c als S\u00e4ule nicht nur des Regelwerks, sondern auch ihres innersten Selbstverst\u00e4ndnisses als Verwertungsgesellschaft je abgeschafft wird, dies h\u00e4tten ihre Gr\u00fcnderv\u00e4ter niemals f\u00fcr m\u00f6glich gehalten.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktuelle Artikel zur GEMA Reform Fabian Blum &#8211; Ist die GEMA-Reform gut f\u00fcr den Nachwuchs? &#8222;Handelt es sich bei Jan um einen durchschnittlichen Studierenden \u2013 oder eher um eine strategisch platzierte oder gar kreierte Ausnahmeerscheinung? Ein Blick auf weniger spektakul\u00e4re, daf\u00fcr realistischere Biografien relativiert das Bild schnell. 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